SZ-Magazin
Ein Sammelsurium an Geisteshaltungen

Ein Sammelsurium an Geisteshaltungen

Ein halbes Jahr nach dem Tsunami steht Yuko im Buchladen vor dem neu eingerichteten Regal mit Katastrophenliteratur. Darin finden sich viele informative Werke, aber auch Traktate wie Strahlen sind nicht schädlich und Keine Angst vor geringen Strahlungsdosen.
Pac die Badehose ein

Pac die Badehose ein

Rausgehen ja, aber nicht immer nur ins Freibad: Wer Computerspiele auf die Straße überträgt, hat mehr Spaß – so entstehen »Street Games« zwischen Straßentheater und digitaler Schnitzeljagd.
Woher stammt unser Schweigegelübde?

Woher stammt unser Schweigegelübde?

Wenn Yuko sich mit Freunden trifft, dann tun alle erstmal so, als gäbe es kein Fukushima. Irgendwann reden sie aber doch über ihre Sorgen und Ängste. Was ist der Grund für die gestörte Kommunikation? Ein paar Erklärungsversuche.
Gute Gurken aus dem Süden

Gute Gurken aus dem Süden

Yuko fährt in den Süden Japans und kauft mit Begeisterung eine garantiert unverstrahlte Gurke. Und fragt sich, ob sie eigentlich hysterischer ist als ihre Landsleute.
Die Sehnsucht war niemals stärker als jetzt

Die Sehnsucht war niemals stärker als jetzt

Das Erdbeben hat etliche Beziehungen durcheinander gebracht. Yuko schaut sich in ihrem Freundeskreis um und bemerkt, dass viele Paare enger zusammengerückt sind. Manche haben sich leider getrennt.
Ich musste ein bisschen weinen

Ich musste ein bisschen weinen

Endlich rollt der Rubel! Yuko und ihre Freundinnen überweisen Spendengelder an eine Hilfsorganisation, die Behelfshäuser für Erdbebenopfer baut. Als sie einen Bericht über diese Häuser im Fernsehen sieht, wird sie von Rührung übermannt.
Ein Traum in Weiß

Ein Traum in Weiß

Vor zwei Jahren fuhr der Mainzer Jörn Ratering als Student nach Tansania – und wurde dort über Nacht zum Filmstar. Wie das ging? Soll er am besten selbst erzählen.
Unsere Bäuche haben gewackelt wie Götterspeise

Unsere Bäuche haben gewackelt wie Götterspeise

Als bei einem Nachbeben alles zu wackeln beginnt, stellt Yuko fest, dass sie seit März ordentlich zugenommen hat. Genau wie einige Freundinnen. Woher kommt dieses »Katastrophenfett«? Und wann verschwindet es wieder?
Vielleicht sollte ich mir einen Regenmantel besorgen

Vielleicht sollte ich mir einen Regenmantel besorgen

Mit dem Regen kommt das Unbehagen. Ist er radioaktiv? Yuko macht sich Gedanken, merkt aber, dass bei vielen ihrer Landsleute kein Redebedarf besteht.
Ich pendele zwischen Erleichterung und tiefster Depression

Ich pendele zwischen Erleichterung und tiefster Depression

Yuko schaltet den Fernseher an. Doch aus dem Programm wird sie nicht recht schlau. Wie kann es sein, dass im japanischen Fernsehen der Eindruck vermittelt wird, die Situation sei zugleich ganz unproblematisch und völlig hoffnungslos?
Mädels, heute Abend putzen wir uns raus...

Mädels, heute Abend putzen wir uns raus…

Yuko gründet »Emogirl«, um mit kleinen Projekten ihren Mitmenschen zu helfen. Denn Beziehungen zwischen echten Menschen, das merkt sie, sind wertvoller als die auf Facebook und Co. gepflegten.
Kernkompetenzen

Kernkompetenzen

Die Krise erfasst den Werbesektor, Yukos Projekt wurde gestrichen. Und sie erfährt: Beinahe hätte ihre Firma für die Atomindustrie geworben.