Ich pendele zwischen Erleichterung und tiefster Depression
Yuko schaltet den Fernseher an. Doch aus dem Programm wird sie nicht recht schlau. Wie kann es sein, dass im japanischen Fernsehen der Eindruck vermittelt wird, die Situation sei zugleich ganz unproblematisch und völlig hoffnungslos?
Mädels, heute Abend putzen wir uns raus…
Yuko gründet »Emogirl«, um mit kleinen Projekten ihren Mitmenschen zu helfen. Denn Beziehungen zwischen echten Menschen, das merkt sie, sind wertvoller als die auf Facebook und Co. gepflegten.
Kernkompetenzen
Die Krise erfasst den Werbesektor, Yukos Projekt wurde gestrichen. Und sie erfährt: Beinahe hätte ihre Firma für die Atomindustrie geworben.
Raus damit!
Seit der Katastrophe hat sich bei Yuko und vielen Japanern die Einstellung zu Geld völlig geändert: die Zeit des Sparens ist vorbei. Seltsam ist nur: trotzdem wird der Kontostand nicht niedriger, sondern höher.
Muffin in der Konservendose, Wegwerftoilette, Taschenlampe
Wie gut oder wie schlecht man in Japan auf Katastrophen vorbereitet ist, hängt auch vom Arbeitgeber ab. Yuko berichtet diesmal von Notfallrucksäcken, Taxiquittungen und Wasserlieferungen aus Hongkong.
Nichts außer dem Himmel
Trotz einiger Zweifel hat sich Yuko entschlossen, von ihren Bekannten aus dem Norden zu erzählen. Von Menschen wie Akiko aus Sendai, deren alte Schule man zu einer Leichenhalle umfunktioniert hat.
People in Japan
Yuko trifft sich mit alten Freunden aus Übersee, die Tokio im Gegensatz zu vielen anderen Ausländern nicht verlassen haben. Sie ist dankbar für jeden, der sich zum Bleiben entschließt.
