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Herzlich Willkommen auf meiner Homepage. Ich arbeite als freier Journalist in Berlin, vor allem für TV-Magazine des öffentlich-rechtlichen Fernsehens. Außerdem schreibe ich für die Online-Ausgaben der Süddeutschen Zeitung, der Zeit und für diverse andere Auftraggeber, je nachdem, was sich gerade so ergibt. Spezialisiert habe ich mich ursprünglich auf Computerspiele und Gameskultur. Doch nach und nach wurden wissenschaftliche und kulturelle Geschichten immer spannender für mich, so dass ich meinen Fokus jetzt folgendermaßen definiere: netz | kultur | unterhaltung.

Geboren wurde ich 1978 in Dortmund. Es folgten unbesorgte 19 Jahre in Schwerte, eine wirklich ganz wunderbare Stadt. Mit 16 schrieb ich für die Lokalpresse meinen ersten Artikel, das Thema: Der gesellige Skat-Donnerstag bei der Arbeiterwohlfahrt. Schließlich landete ich als Junior-Redakteur bei der Lokalausgabe der Westfälischen Rundschau und die Themen wurden ernster. Als Ausgleich stampfte ich mit drei Freunden ein eigenes Jugendmagazin für den Kreis Unna aus dem Boden. Das Heft nannten wir caput., und wir waren verdammt nochmal stolz auf den doppeldeutigen Titel und die kecken Interviews mit H-Blockx, den Guano Apes und 5 Sterne Deluxe.

Nach dem Abi dann das Studium, Medienkultur, Politik und Neuere deutsche Literatur in Marburg und Hamburg, so Magister-Kram halt. Durch ein Praktikum beim Hamburger Bitfilm-Festival schlitterte ich in die europäische Szene für digitale Animationsfilme. Drei Jahre lang stellte ich fortan Filmfestival-Programme zusammen.

Um meine World of Warcraft-Affinität in die richtige Bahn zu lenken, machte ich das Spiel kurzerhand zum Thema meiner Magisterarbeit und fragte: Wie schaffen es virtuelle Welten, die Menschen derart in ihren Bann zu ziehen? Weil die Arbeit richtig klasse war, konnte ich sie kurz darauf in einem wissenschaftlichen Fachverlag mit dem catchy Titel: MMORPGS als virtuelle Welten – Immersion und Repräsentation veröffentlichen.

Mein Redaktions-Volontariat machte ich anschließend beim GEE-Magazin, der 11 Freunde unter den Videospiel-Magazinen. Kurzzeitig arbeitete ich im Corporate Publishing als war leitender Reklame-Redakteur einer Social-Media-Sondereinheit, die den Auftrag hatte, eine japanische Automarke hochzujubeln. Gemeinsam mit der japanischen Illustratorin Yuko Kogawa geb. Ichimura habe ich auf der Website des SZ-Magazins das „Tagebuch aus Tokio“ herausgebracht, eine Dokumentation über die Fukushima-Katastrophe. 2013 wurde es unter dem Titel 3/11: Tagebuch nach Fukushima beim Carlsen Verlag veröffentlicht.

Ich lebe seit 2010 in Berlin und arbeite seit 2013 hauptsächlich als freier Autor und Reporter für das Deutsche Fernsehen. Meine Auftraggeber sind die TV-Magazine Kulturzeit und nano.